Die Finanzkrise 05/2010

Die Finanzkrise 05/2010

Nachdem der DAX von 6330 Pkt. auf unter 5715 Pkt. gefallen war, f├╝hrte das 750 Mrd. Euro Rettungspaket nun wieder zur Stabilisierung sowohl des EURO als auch der M├Ąrkte.

Die Retter sind die EU-Staaten, die EU-Kommission (60 Mrd.), der IWF (250 Mrd.) & die EZB welche den „PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien)“ ihre Staatsanleihen abkauft.

Die EZB muss dann aber auch daf├╝r sorgen, dass dieses Geld den M├Ąrkten wieder entzogen wird um die steigenden Inflationsgefahren zu reduzieren.

Laut Herrn Josef Ackermann (Chef der Deutschen Bank AG) ist Inflation die n├Ąchsten 2 bis 3 Jahre kein Thema. Durch Wachstum und ungenutzte Kapazit├Ąten wird diese gering gehalten (…Videos am Artikelende).

Eine Zweckgesellschaft wurde gegr├╝ndet die sich das Geld an den Finanzm├Ąrkten leiht. In diesem Fall b├╝rgen alle EU-Mitgliedstaaten f├╝r diese Kredite. Deutschland b├╝rgt dabei mit max. 123 Mrd. Euro.

In Zahlungsschwierigkeiten geratene L├Ąnder k├Ânnen dann, anstatt Geld am Kapitalmarkt zu horrenden Zinss├Ątzen zu leihen, Geld ├╝ber den EU-Hilfsfonds beantragen.

Spekulanten hatten offenbar massiv gegen den EURO gewettet. Die PIIGS sind nun vorerst in Sicherheit. Bis Sommer 2011 wird das Geld des Hilfsfonds vermutlich f├╝r alle in Not geratenen EU-Staaten ausreichen. Auch die Banken die Staatsanleihen solcher L├Ąnder halten sind damit ebenfalls auf der sicheren Seite.

Die Defizite(Verschuldung) der EU-Staaten sollten dennoch schnellstm├Âglich abgebaut werden!┬á Zudem ist die aktuelle ├ťbernahme von Schulden eigentlich durch die No-Bailout-Klausel lt. EU-Vertrag nicht zul├Ąssig!

Es bleibt abzuwarten, ob diese letzte Ma├čnahme die W├Ąhrungsunion/den EURO retten kann, oder ob wir 2013, dann in einen daf├╝r umso gr├Â├čeren ABGRUND st├╝rzen!!!?????

Jean-Claude Trichet, Pr├Ąsident der Europ├Ąischen Zentralbank spricht bereits von der schwierigsten Zeit nach dem 2. oder gar nach dem 1. Weltkrieg. Eine schnelle Sanierung der Staatshaushalte ist n├Âtig.


Hier meine vorl├Ąufige Prognose f├╝r den DAX:

Ackermann bei Maybrit Illner

Wie Spekulanten mit Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, CDS) auf die Pleite ganzer Staaten wetten:

Anfang Mai waren es ca. 22 Bilionen USD in diesem Markt. Den ├ťberblick und die Kontrolle ├╝ber diesen Markt hat dabei alleine die Firma DTCC, die wiederum „zuf├Ąlligerweise“ im gleichen Geb├Ąude residiert wie „Standard & Poors“, welche j├╝ngst auch die Kreditw├╝rdigkeit von
Griechenland, Spanien und Portugal herabgestuft hat.

Wie die Quartalsberichte z.B. der Deutschen Bank AG zeigen, stammen inzwischen 95% der Gewinne aus dem Handel mit Kreditprodukten.

Die urspr├╝ngliche Idee eines CDS war gut. „Bill Demchak“ von JP Morgan erfand diese
Kreditversicherung, damit sich jeder Kreditgeber vor einem Zahlungsausfall eines Schuldners sch├╝tzen k├Ânnte.

Aber wie „Dirk M├╝ller (B├Ârsenmakler)“ so sch├Ân verdeutlicht, liegt das Problem darin, dass sich jeder ├╝ber CDS versichern kann, SELBST OHNE EIN EIGENES RISIKO zu haben!!!┬á „Stellen Sie sich vor, wenn sich nicht nur ein Hausbesitzer selbst mit einer Brandschutzversicherung sch├╝tzen kann, sondern nun auch viele andere. Die dann ja quasi ALLE ein Interesse daran h├Ątten, dass der Brandfall endlich eintritt um ihre Gewinne einzustreichen.“

Inzwischen ist es aber soweit gekommen, dass sogar solche Kreditversicherungen wiederum verbrieft wurden. Diese Verbriefungen wurden dann nochmals zu B├╝ndeln zusammengefasst, tranchiert und am Kapitalmarkt angeboten. Am Ende wusste niemand mehr so richtig was hinter den Produkten (CDS, BISTROs und CDOs) wirklich steckte (…nicht mal die Europ. Landesbanken ­čÖé ). ├ťber 50 Billionen Dollar wurden so als Papiere verkauft! Die Rating-Agenturen „leisteten“ ihren Beitrag um diese┬á Produkte (oft sogar als AAA) zu verkaufen. Die Sache w├Ąre eigentlich klar ein Fall von Betrug, doch es sind wohl zu viele, zu gro├če Gewinner die durch Macht und Einflu├č es sicher zu verhindern wissen, dass man sie zur Kasse bittet.

Jean Claude Juncker (luxemburg. Premiers) geht noch einen Schritt weiter. Er spricht von einem
SYSTEMATISCHEN ANGRIFF auf den EURO!!! Eine „weltweit organisierte Attacke“!!!

Folgen, auch der Aussagen von Herrn Ackermann („report M├ťNCHEN“)

Erstellt von Andi

Ich bin Andi, lebe im S├╝den Deutschlands (Bayern) und seit ich mein Elektrotechnik-Studium abgeschlossen habe, ver├Âffentliche ich neben meiner hauptberuflichen T├Ątigkeit praktische Erfahrungen, die ich vor allem mit Technik so mache. Da es heute Technik im ├ťberfluss gibt, ist es umso wichtiger, sich nur das zu kaufen was wirklich taugt und Wert hat. Deshalb m├Âchte ich euch hier immer wieder die besten Produkte verschiedenster Bereiche vorstellen. ├ťber euer Feedback, sowie Verbesserungsvorschl├Ąge und W├╝nsche w├╝rde ich mich wirklich sehr freuen.

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